Der erste Besuch

Das Erstgespräch dient dazu, dass wir uns kennenlernen. Grundsätzlich gilt, dass Sie nur berichten, was Sie in diesem Moment berichten wollen. Nachdem Sie geschildert haben, unter welchen Beschwerden Sie leiden, wann diese begonnen und wie sie sich weiterentwickelt haben, erörtern wir gemeinsam, ob es früher bereits Beschwerdephasen oder konkrete Auslösesituationen gab. Werden dadurch von Ihnen bestimmte Situationen bereits vermieden und was haben Sie bereits versucht, um die Beschwerden selbst zu lindern?  

Bei psychosomatischen Beschwerden, das bedeutet körperliche Beschwerden, die seelische Ursache haben, klären wir, ob noch eine körperliche Diagnostik erforderlich ist oder die psychische Genese als am wahrscheinlichsten anzunehmen ist.

Zeigt sich eine gute Gesprächsatmosphäre und Sie haben das Gefühl, sich öffnen zu können, werden wir erarbeiten, was Ihnen früher geholfen hat, Problemsituationen zu überwinden, welcher Stärken, Fähigkeiten und Ressourcen Sie sich schon bewusst sind.

Anschließend befassen wir uns mit der  Anamnese Ihrer Lebensgeschichte. Neben den „harten Fakten“ ist hier wichtiger, wie Sie selbst die einzelnen Entwicklungsphasen erlebt haben, das heißt, ihre ganz persönliche Sichtweise Ihrer Biographie.


Für die Erhebung der aktuellen und biographischen Anamnese und zum Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Arbeitsbeziehung gibt es 5 probatorische Sitzungen von jeweils 50 Minuten Dauer. Nachdem wir erörtert haben,  was Sie sich von der Psychotherapie erwarten und ob und wie ich Sie mit meinen Therapieverfahren unterstützen kann, entscheiden wir, ob ein Behandlungsbündnis zustande kommt und die Therapie fortgeführt wird.



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